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Kaufhilfe zu Veganes Protein
Veganes Protein wird aus Erbse, Reis, Soja, Hanf, Sonnenblume oder Kürbiskern
gewonnen. Reine Sorten sind selten, weil sich die Aminosäureprofile der Quellen
unterscheiden: Erbsenprotein enthält wenig Methionin, Reisprotein wenig Lysin —
zusammen ergänzen sie sich, weshalb die Erbse-Reis-Mischung die verbreitetste
Zusammensetzung ist. Sojaprotein ist die günstigste Einzelquelle und deckt das
Profil bereits allein weitgehend ab.
Der Kilopreis führt hier leichter in die Irre als bei
Whey: Vegane Pulver liegen im Eiweißanteil
meist zwischen 70 und 85 %, während Whey-Isolat über 90 % erreicht. Wer
zwei Produkte vergleicht, rechnet den Preis deshalb besser auf 100 g Protein
um — die Nährwerttabelle liefert den Anteil. Zwei weitere Unterschiede sind
praktischer Natur: Vegane Pulver binden mehr Flüssigkeit und wirken körniger, und
sie sind häufiger aromatisiert, weil die Rohstoffe von sich aus kräftiger
schmecken. Fertige Riegel auf pflanzlicher Basis stehen unter
Proteinriegel & Snacks.